Studie über den Schulungsbedarf von Gerichtsbediensteten zum EU-Recht

von Feb 7, 2020

Das European Judicial Training Network (EJTN) und das Europäische Institut für öffentliche Verwaltung (EIPA) haben die Projektleitung eines EU-Projektes für eine „Studie über den Schulungsbedarf von Gerichtsbediensteten zum EU-Recht“ übernommen. An diesem Projekt beteiligen sich alle Mitgliedsländer der Europäischen Union.

Am 21.1.2020 fand nun in Brüssel die Auftaktveranstaltung zu diesem Projekt statt und war jedes EU-Land mit einem „National Coordinator“ vertreten. EUR-Generalsekretär Walter Szöky vertrat das österreichische Bundesministerium für Justiz und auch die Interessen der EUR.
.
Das Projekt (laufend bis März 2021) besteht primär aus Erhebungen und Beantwortung von

drei, sehr umfangreichen Fragebögen:

  1. Bestandsaufnahme des gesamten nichtrichterlichen Gerichtspersonals; Ermittlung von Aufgaben im Zusammenhang mit EU-Recht.
  2. Schulung auf nationaler Ebene; Schulungsanbieter; Schulungsangebot im Allgemeinen und in Bezug auf das EU-Recht; Teilnahme an EU-finanzierten / kofinanzierten Projekten; Sprachkenntnisse des als EU identifizierten Gerichtspersonals relevante juristische Ausbildung.
  3. Notwendigkeit und Verfügbarkeit von Gerichtsmitarbeitern für die Teilnahme an grenzüberschreitende Schulungsaktivitäten; Kapazität und Wille der nationalen Schulungsanbieter für Gerichtsmitarbeiter für die Durchführung nationaler Schulungen auf der Grundlage von entwickelten Modulen / Materialien, Wille / Kapazität / Verfügbarkeit zur Teilnahme an Vernetzungsprozessen, Bedarf und Ziel für eine nachhaltige Vernetzung aller Anbieter von Schulungen für Gerichtsbedienstete in der Europäischen Union.